Jahresgedenken mit Engel

Es ist im Gelsenkircher Hospiz-Verein eine gute Tradition, am Jahresende zum gemeinsamen Gedenken an die von uns begleiteten Menschen zusammenzukommen und sich bei einem guten Essen als Dankeschön für das Engagement auszutauschen und verwöhnen zu lassen. Diesmal war die Überraschung groß. Ein lichter weißer Engel in der Mitte des Gemeindesaals zog sofort alle Blicke auf sich. Seine großen, weißen Federflügel hatten etwas Machtvolles, fast Überirdisches, das uns alle in seinen Bann zog. Engel sind Wesen zwischen dem Göttlichen und Menschlichen. Wir waren gespannt auf das, was da wohl geschehen würde.

Dann setzte die Musik ein. Jürgen und Gerd stimmten uns ein mit einem Lied mit Gitarrenbegleitung. Henning Disselhoff, unser Vorsitzender und Pfarrer, übernahm die Moderation und Ina de Cruppe, unsere Koordinatorin, hatte meditative und eindrucksvolle Texte zum Thema „Engel und ihre Kraft für unsere Arbeit“ für uns zusammengestellt. Es folgte der Höhepunkt, das Gedenken an die von uns begleiteten Verstorbenen. Ihre Namen waren bereits zu Füßen des Engels ausgebreitet worden. Meditative Musik brachte Andacht in den Raum, bevor sie alle noch einmal namentlich genannt wurden. So hatten wir noch einmal innerlichen Kontakt, ein jeder zu den Menschen, die er begleitet hatte und mit denen er verbunden war. Auch unsere Verstorbenen, Freunde, Angehörige und Verwandte konnten wir mit einbringen, ihre Namen auf weiße Wolken schreiben und zu den anderen Namen legen. Dann wurden noch einmal alle Namen vorgelesen und ihrer gedacht.

Henning Disselhoff nahm nach Gebet und Segen die Moderation wieder auf. Er verabschiedete Christa Bogacki, die zum Jahresende in den wohlverdienten Ruhestand geht, mit anerkennenden Worten, guten Wünschen, einem Präsent und der Hoffnung, dass sie uns verbunden bleiben möge. Wenn jemand geht, kommt meistens ein Neuer, eine Neue. So auch bei uns. Frau Tatjana Pöge wird ab Januar 2025 die Nachfolgerin von Christa Bogacki. Sie stellte sich vor und freut sich auf die Aufgaben, u. a. auch im Emmaus-Hospiz.

Danach bedankte sich der Gelsenkirchener Hospiz-Verein für das unermüdliche Engagement aller Ehrenamtlichen mit einem kleinen Präsent – verbunden mit Weihnachtsgrüßen und guten Wünschen für das neue Jahr. In den Räumen des Kaffeehaus Neuzeit erwartete alle ein Italienisches Buffet mit herrlichen Köstlichkeiten.

Hospizarbeit braucht Werbung

Im Gelsenkirchener Hospiz-Verein engagieren sich vor allem Ehrenamtliche. Aber in der Öffentlichkeit kennt uns längst nicht jeder. Deshalb sind wir dankbar, dass wir unsere Arbeit und das Engagement des Vereins bei der Ehrenamtsbörse am 11. Oktober im Hans-Sachs-Haus vorstellen durften. Es gab viele gute Gespräche mit Menschen, die sich immer schon einmal den Themen „Hospiz“ und „Sterben“ nähern wollten. Dieser Austausch war wertvoll. Wir haben voneinander gehört von den persönlichen Einstellungen und Erfahrungen mit dem Ehrenamt, aber auch wir konnten unsere Begeisterung für die Hospizarbeit zeigen und hoffentlich auch weitergeben. Unsere Flyer und Broschüren wurden gerne mitgenommen. Mal abwarten, wer sich für die Mitarbeit bei uns entscheidet und sich zum neuen Ausbildungskurs im Januar 2025 anmeldet.

Unser ganz besonderer Dank gilt der Ehrenamtsagentur Gelsenkirchen als Veranstalter der Ehrenamtsbörse und verlässlicher Kooperationspartner in der Werbung für bürgerschaftliches Engagement in Gelsenkirchen und vor allem unseren engagierten Helferinnen und Helfern. DANKE!

Das Team im Gespräch.   Fotos U. Schneider

Beitrag von Ulrich Schneider

Wald trifft Kunst

Trauer ist Liebe, die das Gegenüber verloren hat.

Wenn ein Mensch stirbt, gerät vieles aus dem Gleichgewicht. Wir finden keine Worte für das, was mit uns passiert. Vielleicht geht die tägliche Routine verloren. Die Seele sucht nach Halt.

Wir sind Anja Mertins-Krebs und Bea Thul. Wir engagieren uns im Gelsenkirchener Hospiz-Verein in der Begleitung von Menschen vor dem Sterben und danach. Aus eigener Erfahrung kennen wir die Trauer und den Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen und die Leere und die Sprachlosigkeit, die das Unbegreifbare mit sich bringt.

Unser Programm „Wald trifft Kunst“ will helfen, Wege aus der Trauer-Ohnmacht zu finden. Gibt es dafür einen besseren Ort, als mitten in der Natur zu sein? Nein. Der Wald schenkt uns den Raum, zurückzufinden in ein neues Selbst, in eine neue Ordnung. Hier darf Trauer das sein, was sie ist. Achtsame Rituale, kreativer Ausdruck und die Kraft des Waldes helfen, die eigene Mitte zu fühlen und wieder zu entdecken, die eigene Stimme zu hören. Die Achtsamkeitsübungen helfen, im Hier und Jetzt zu sein, fördern Ausgeglichenheit und emotionale Stabilität, genauso wie angeleitete Atemübungen und das Singen von Mantras. Die Kunstprojekte in unserem Programm schaffen die Möglichkeit, all das zum Ausdruck zu bringen, was noch nicht ausgesprochen werden kann – Wut, Schmerz, Liebe, Hoffnung, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Überforderung. In kleinen Gruppen erleben Trauernde Gemeinschaft. Trauer wird geteilt und dadurch etwas leichter. In Ritualen und kreativem Arbeiten kann ein Andenken geformt werden, das Halt gibt, Loslassen (nicht das Vergessen) eingeübt werden, das beim achtsamen Weitergehen mit der Erinnerung im Herzen hilft.

Wir möchten euch – Hospizhelfer und trauernde Angehörige – anbieten, gemeinsam diesen Weg zu gehen, die Trauer zu verarbeiten. Dann kann neue Lebenskraft entstehen. Wir werben für die Teilnahme an unserem Programm und freuen uns auf eine Begegnung mit euch. Hier unser Angebot:

Anja Mertins-Krebs

  • Ausgebildete Waldbaden-Trainerin
  • Ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Hospizarbeit beim Gelsenkirchener Hospiz-Verein
  • Mehrjährige Erfahrung in der Begleitung sterbender Menschen und Trauerbegleitung
  • Erfahrungen in der Begleitung demenziell veränderter Menschen

Foto: privat

 Bea Thul

  • Freischaffende Künstlerin, Dozentin an der Kunstschule Gelsenkirchen
  • Coach für positive Psychologie
  • Ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Hospizarbeit beim Gelsenkirchener Hospiz-Verein
  • Mehrjährige Erfahrung in der Begleitung sterbender Menschen
  • Eigene Trauererfahrung beim Verlust geliebter Menschen

Foto: privat

Beitrag von Anja Mertins-Krebs und Bea Thul

Die Hospizidee verbindet – Besuch der Messe „Leben und Sterben“ in Bremen

Schon früh am 17. Mai machen wir uns auf den Weg nach Bremen. Die Messe „Leben und Tod“ verspricht schon in der Werbung tiefgründige Einblicke und anregende Diskussionen. Das weckt unsere Neugier.

Die Messe ist ein Ort der Begegnung. Ganz verschiedene Perspektiven und Zugänge zum Thema Leben und Tod kommen zur Sprache und finden ihren Ausdruck. Die Aussteller präsentieren ihre vielfältigen Angebote. Bestattungsinstitute, psychosoziale Berater und spirituelle Begleiter suchen den Kontakt zum Publikum. Respekt, Offenheit und Achtsamkeit prägen die Atmosphäre der Begegnung. Das ermöglicht, auch heikle Themen anzusprechen. Einen besonderen Eindruck macht auf uns der Vortrag „Wie können wir das Leben wertvoller gestalten?“ Hier wird darüber gesprochen, wie die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit nicht nur Trauer und Angst hervorruft, sondern auch zu einer tiefen Wertschätzung des Lebens führen kann. Die sehr persönlichen Geschichten von Betroffenen beeindrucken die Zuhörerinnen und Zuhörer, helfen eine Verbundenheit herzustellen, die den Anwesenden vermittelt: Wir machen alle ähnliche Erfahrungen und gehen den selben Weg zum Übergang vom Leben zum Tod.

Vertreten sind auch eindrucksvolle Projekte. Ein junges Paar hat der eigenen Sprachlosigkeit Ausdruck gegeben in Musik und Poesie. Sie hatten nur einen kleinen, fast unscheinbaren Messestand. Dort präsentierten sie ihre CD mit eindrücklich vertonter Herzensschwere und Hoffnung, die nebeneinander stehen. Sie bringen es auf den Punkt: „Wir sind immer noch die Selben, sind nur nicht mehr die Gleichen.“

Ein beeindruckendes Projekt entstand aus einer Notlage. Die Schwester einer jungen Frau war durch den plötzlichen Tod des Ehemanns in eine schwere finanzielle Notlage geraten. Im Freundeskreis wurde ein Online-Aufruf mit der Bitte um Hilfe gestartet. Die Hilfe war so überwältigend groß, dass noch eine Menge Geld übrig blieb. Das war der Beginn einer Initiative, die auch andere Menschen in ähnlicher Notlage unterstützt. So finden die Mittel zurück zu Trauernden. Ein wundervolles Beispiel für Solidarität und gelebte Nächstenliebe. Die Messe „Leben und Sterben“ soll helfen, das Projekt bekannt zu machen.

Das Spektrum der Angebote ist einfach riesig. Zu umfangreich für den Besuch an einem Tag. Es geht eben um viele Themen, um Hospiz- und Trauerarbeit, um Seelsorge, um Hilfen bei der Bewältigung von Formalitäten genauso wie beim Entrümpeln. Eine Studentin stellt ihre Masterarbeit vor. Sie befasst sich damit, jungen Menschen mithilfe von Karten und Würfeln zu helfen, über Tod und Sterben zu sprechen.

Am Abend fahren wir zurück nach Gelsenkirchen. Unsere Herzen sind voller Dankbarkeit und Freude. Uns begleitet Musik und Poesie, und die vielen Eindrücke, Begegnungen, Geschichten und Emotionen, die sortiert werden wollen. Doch eines ist schon jetzt klar, im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.

Beitrag von Anja Mertins-Krebs und Helga Kiedel

Redaktionsgruppe

Besuch beim Bestatter

Wer sterbende Menschen begleitet, der wird auch mit Fragen rund um das Thema Bestattung konfrontiert. Daher gehört es zur Befähigung, die Arbeit des Bestatters und die Formalitäten nach Eintreten des Todes zu kennen und über verschiedene Bestattungsformen Bescheid zu wissen. Zu unserer Ausbildung gehört daher auch der Besuch im Bestattungshaus Erwin Pfeil in Gelsenkirchen. Dirk Blum, der Inhaber erwartet uns schon. Die Gefühle sind sehr unterschiedlich, denn nicht jeder Ehrenamtliche aus dem Kurs hatte schon Kontakt zu diesem Gewerbe. Wir werden sehr freundlich empfangen und ebenso schnell sind wir im Gespräch. Was passiert mit der Leiche? Warum herrscht in der       Prosektur, dem Raum, in dem die Verstorbenen für die Bestattung vorbereitet werden, eine Superhygiene? Warum gibt es hier einen Lifter für die Toten? Was geschieht bei einer Thanatologischen Behandlung, bei der dem Verstorbenen ein würdiges Aussehen (zurück)gegeben wird? Ja und warum ist der „Kühlschrank“ für die Lagerung so groß und so wichtig? Das ist für die meisten von uns eine andere, teilweise neue Welt. Aber es macht auch neugierig, wie es dann mit der Bestattung weitergeht. Dirk Blum macht nun die verschiedenen Bestattungsformen zum Thema. Wir lernen etwas über die klassische Bestattung im Sarg, staunen über die vielen Modelle im Sarglager. Das „Probeliegen“ haben wir uns erspart. Trotzdem ist es richtig interessant, von den verschiedenen Möglichkeiten zu hören. Zu wissen, was bei der Einäscherung (Kremierung) beachtet werden muss, wie sie abläuft und was mit der Asche und den zurückgebliebenen Edelmetallen passiert, fragt sich wohl jeder irgendwann einmal.

Unsere Aufmerksamkeit steigt, als wir von den unterschiedlichen Bestattungsformen hören. Die Bestattung im Friedwald unter einem Baum, die Seebestattung von einem Schiff auf dem Meer, sind ja bekannt, aber bereits bei dem Thema „Urnenbestattung“ wird es bunt, wie die vielfältigen Modelle, Farben und Formen für die unterschiedlichsten Beisetzungsformen, z B. in einem Kolumbarium, auf einem anonymen Gräberfeld oder als „Beigabe“ in der Familiengruft. Etwas exotisch ist es zu hören, dass aus der Asche des Verstorbenen ein Rohdiamant gepresst werden kann oder die Asche in eine Glaskugel geblasen wird und auf diese Weise verschlossen als Erinnerung einen Platz zu findet. Dirk Blum berichtet uns auch von einer neuen Bestattungsform, der Reerdigung. Sie wird gerade in Schleswig-Holstein erprobt. Dabei wird der Körper eines Verstorbenen zu Humus (fruchtbare Erde) mit Hilfe von Mikroorganismen umgewandelt. Dieser Prozess dauert 40 Tage. Der Körper wird in ein sargähnliches Behältnis gelegt, das mit Stroh, Heu, Blumen und Pflanzenkohle ausgelegt ist. Die entstandene fruchtbare Erde kann dann auf dem Friedhof beigesetzt werden.

Wir sind beeindruckt von der gastfreundlichen Offenheit bei diesem Treffen, spüren die tiefe Achtung vor dem Sterben im Umgang mit dem Verstorbenen, die hier zuhause ist. Das ist gelebte Bestattungskultur. Wir spüren, Dirk Blum ist Bestatter mit Leidenschaft. Es wird uns sehr bewusst, welch ein Wandel im Bestattungsgewerbe in den letzten Jahren stattgefunden hat. Für uns ist der Besuch eine wertvolle Erfahrung, die auch hilft, Ängste vor einem Tabu-Thema abzubauen.

Text und Fotos: Ulrich Schneider – Redaktionsgruppe

 

25 Jahre Hospiz-Verein Gelsenkirchen: Ein Jubiläum voller Verbundenheit und Dankbarkeit

Obere Reihe von links nach rechts: Kirsten Büsch (Gründungsmitglied), Helga Dreiling (Gründungsmitglied), Pfarrer i. R. Henning Disselhoff (Gründungsmitglied und Vorsitzender), Frank Dreiling (Gündungsmitglied), Ulrich Schneider (Gründungsmitglied und Vorstand), Petra Behmenburg (Vorstand), Edeltraud Serafin (ehemalige Koordinatorin), Ina de Cruppe (leitende Koordinatorin)

Untere Reihe von links nach rechts: Pfarrer i. R. Klaus Bombosch (Gründungsmitglied), Christa Bogacki (Koordinatorin), Elisabeth Rudnick-Bloch (ehemalige Koordinatorin), Dr. Silja Kreitz (stellv. Vorsitzende)

Am 8. November feierte der Hospizverein Gelsenkirchen sein 25-jähriges Bestehen – ein Jubiläum, das nicht nur die Geschichte einer bedeutenden Institution würdigt, sondern auch die tiefe und wertvolle Verbindung zwischen dem Verein und unserem stationären Hospiz in besonderem Maße unterstreicht.

Ein Höhepunkt der Feierlichkeiten war der Besuch von Rainer Simader, einem europaweit anerkannten Experten der Hospizarbeit und Leiter des Bildungswesens von Hospiz Österreich. Als langjähriger Freund reiste er aus Wien an, um mit seiner Expertise die Veranstaltung zu bereichern. Rainer Simader brachte inspirierende Einblicke in die Hospizarbeit mit und ging zusammen auf der Bühne mit Corinna Lee (Vorstandsmitglied) in ein tiefgründiges Dialoggespräch. Dabei beantwortete er Fragen aus dem von ihm und Prof. Claudia Bausewein, eine der führenden Palliativmedizinerinnen Deutschlands verfassten Buch, das eindrucksvoll beschreibt, was beim Sterben geschieht und wie wir Sterbende begleiten können. Mit diesem Buch, das der Hospiz-Verein am Abend auch an seine Gäste ausgab, wollen die beiden Mut machen: Mut, den Tod als Teil des Lebens anzunehmen, sodass es dadurch vielleicht gelingt, dass häufiger über ein Thema gesprochen wird und Menschen, die in einer herausfordernden Zeit oft sehr einsam sind, ein wenig mehr Nähe erleben.

Neben den Grußworten von Pfarrer Henning Disselhoff, Vorsitzender des Vereins, hob besonders das Gründungsmitglied Ulrich Schneider in bewegenden Worten die Bedeutung des Hospizvereins hervor. Dabei würdigte er die leise, aber entschlossene Führung und Haltung von Herrn Disselhoff, ebenfalls Gründungsmitglied und dessen Weitsicht wesentlich dazu beigetragen haben, dass der Hospizverein im Gelsenkirchener Hospiz- und Palliativnetzwerk heute eine so bedeutsame Rolle spielt.

Ein besonderes Augenmerk galt an diesem Tag den ehrenamtlichen Sterbebegleiter*innen, die das Herzstück der Hospizarbeit bilden. Wie Rainer Simader betonte, sind es diese Menschen, die „da sind“ – mit Engagement, Solidarität und tiefem Mitgefühl. In den letzten 25 Jahren wurden rund 170 zertifizierte Ehrenamtliche ausgebildet und viele von ihnen sind langjährig in unserem Hospiz tätig und bereichern auf diese Weise nicht nur die Begleitungen der Schwerstkranken, sondern auch unser Hospiz im Allgemeinen mit ihrer unverzichtbaren Arbeit.

Gefeiert wurde dieser bedeutsame Anlass in der Kaue Gelsenkirchen, begleitet von herzlichen Grußworten und einem lebendigen Austausch, der den Geist der Hospizbewegung widerspiegelte.

Ein Zitat aus dem Grundlagenwerk zur Geschichte der Hospizbewegung in Deutschland bringt es treffend auf den Punkt:

„Bürger, aber vor allem Bürgerinnen, haben in mutigem, nachdenklichem Engagement die Idee eines menschenwürdigen Sterbens in die Gesellschaft eingepflanzt, und die Saat dieser Idee ist inzwischen aufgegangen.“

Möge diese Vision weiterhin wachsen und gedeihen, getragen von all jenen, die sich für ein würdevolles Sterben einsetzen. Wir sind dankbar und stolz auf die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Hospizverein, dem palliativmedizinischen Konsiliardienst (PKD) und der Krebsberatungsstelle, die auch am Abend da waren. Gemeinsam bilden wir ein starkes Netzwerk, das es uns ermöglicht, Menschen in schwierigen Lebensphasen umfassend zu unterstützen und ihnen ein würdevolles Sterben zu ermöglichen.

Von Michael Rohr

Befähigungskurs 2025

Die Termine für den neuen Befähigungskurs 2025 stehen fest. Erfindet statt im Evangelischen Gemeindehaus Bulmke, Florastraße 119 in Gelsenkirchen. Die Kurstermine sind samstags von 10.00 Uhr – 16.00 Uhr. Hier die Termine:

Grundkurs:            25.01.2025      08.02.2025     22.02.2025     08.03.2025

Aufbaukurs (1)      22.03.2025      05.04.2025     Osterpause    26.04.2025     17.05.2025

Aufbaukurs (2)      31.05.2025      14.06.2025      28.06.2025    12.07.2025 (Abschlusstag)

Wer sich persönlich zum Kurs und zur Arbeit des Gelsenkirchener Hospiz-Vereins informieren will findet uns im Rahmen der Ehrenamtsbörse Gelsenkirchen  am 23.11.2025 zwischen 11.00 Uhr und 14.00 Uhr  im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Die Koordinatorinnen Ina de Cruppe und Christa Bogacki sowie ehrenamtliche Sterbebegleiter stehen Ihnen/Euch mit Informationen zu unserer Arbeit und zum Befähigungskurs zur Verfügung .Wir freuen uns auf reges Interesse, gute Gespräche und zahlreiche Anmeldungen. Unsere Telefonnummer: 0175 2646224

Wir sehen uns!

Ina de Cruppe und Christa Bogacki, Koordinatorinnen